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Wupper Schalker

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Sonntag, 4. Juli 2010, 18:52

Karl-Liebknecht-Stadion - -Babelsberg

Kapazität: 10.499 Plätze, davon 1.472 Sitz- und 9.027 Stehplätze.


(Urheber: André Stiebitz)

Tickets: Stehplatz 9 Euro / ermäßigt 6 Euro, Sitzplatz 18 Euro / ermäßigt 14 Euro

Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben freien Eintritt

Gastronomie: Bratwurst, Kammsteaks, vegetarisches Essen etc. Cola, Fanta, Bier, Kaffee, Selter und an kühlen Tagen gibt es zusätzlich Glühwein.

Stadionprogramm: Nulldrei (1,00 Euro), Ultra Unfug (0,30 Euro)


(Urheber: Seppalot13)

Geschichte:

Bereits zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts wurde am Rande des Babelsberger Parks Fußballsport betrieben. Im Jahr 1924 schließlich legten die Mitglieder des Sportvereins Concordia Nowawes 06 auf dem Gelände des heutigen Stadions den Sportplatz an der Priesterstraße an.[1] Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage durch Bombenangriffe schwer beschädigt. Bis 1947 waren die gröbsten Schäden jedoch weitgehend beseitigt. Zwei Jahre später qualifizierte sich die BSG „Märkische Volksstimme“ Babelsberg (später Rotation Babelsberg) für die DDR-Oberliga, wodurch weitere Sanierungs- und Ausbauarbeiten an der inzwischen in Karl-Liebknecht-Sportplatz umbenannten Sportstätte nötig wurden. Nach dem Abstieg Rotations aus der Oberliga 1958 sowie mehreren sportpolitischen Umstrukturierungen im Babelsberger Fußball in den 1960er Jahren (u.a. wurde Rotation zum neugegründeten SC Potsdam delegiert, dessen Mannschaft später von der BSG Motor Babelsberg übernommen wurde) gab es im Karli zeitweise weder Erst- noch Zweitliga-Fußball zu sehen.

Anfang der 1970er Jahre bildete sich die Initiative zum Bau eines neuen Stadions, der in den Jahren 1974/1975 auch realisiert wurde. Am 10. Juli 1976 wurde das neue Karl-Liebknecht-Stadion offiziell mit der Partie der Fußballolympiaauswahl der DDR gegen die BSG Motor Babelsberg eingeweiht. Die Zuschauerkapazität betrug damals noch 15.000 Plätze. Sie wurde nur ein einziges mal vollkommen ausgenutzt, nämlich beim Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel zwischen der DDR und Malta 1977, was auch heute noch der offizielle Zuschauerrekord ist. Im Laufe der Jahre wurde die Zuschauerkapazität immer wieder reduziert. So wurden für die letzte Regionalligapartie gegen Fortuna Düsseldorf am 9. Juni 2001 erstmals nach 24 Jahren alle verfügbaren Karten verkauft, was aber „nur noch“ eine Zuschauerzahl von 14.700 bedeutete. Im Jahr 2001 wurde das Stadion teilweise saniert und 2002 mit einer in Deutschland einzigartigen Flutlichtanlage bundesligatauglich gemacht. Die Flutlichtmasten können nach Spielende eingeklappt werden, um so die Sichtachse vom Flatowturm auf die Stadt nicht zu behindern, da der angrenzende Babelsberger Park zum Weltkulturerbe gehört. Die Kapazität sank durch diese Umbaumaßnahmen auf 9.254 Zuschauer, stieg durch neue Auszählungen der Plätze dann aber wieder auf 10.499. Außerdem wurden nacheinander mehrere Kassenhäuschen erbaut.

Im Jahr 2007 prüfte die Stadt Potsdam, ob im Rahmen der DFB-Bewerbung für die Frauenfußball-WM 2011 ein Stadionneubau im Potsdamer Stadtteil Potsdam-Süd (Siedlung Waldstadt) finanzierbar und durchsetzbar wäre. Daraufhin wurde von Fans des SV Babelsberg 03 die Aktion „Pro Karli“ ins Leben gerufen, um die angestammte Spielstätte zu erhalten. Eine Machbarkeitsstudie plädierte schließlich für den Erhalt des Karl-Liebknecht-Stadions, da ein Neubau die Stadt Potsdam ca. 20 Millionen Euro teurer käme. Zudem wurde nach der Ablehnung des Potsdamer Bewerbungsantrags als Spielstätte der Frauenfußball-WM die Möglichkeit eines kompletten Neubaus von Oberbürgermeister Jann Jakobs ausgeschlossen. Zwei Jahre später wurde bekannt gegeben, dass das Stadion in den Jahren 2010 und 2011 mit Mitteln des Konjunkturpakets II (ca. acht Millionen Euro) saniert werden soll, um so die Tauglichkeit des Stadions für die Ansprüche der entsprechenden DFB-Spielklassen des SV Babelsberg und 1. FFC Turbine Potsdams langfristig zu sichern. So werden das Hauptgebäude saniert und ein Kunstrasenplatz als Nebenplatz angelegt. Für den Hauptplatz ist u. a. eventuell sogar eine Rasenheizung angedacht. Weiterhin werden Gehwege wetterfest gemacht, Sanitäreinrichtungen errichtet/saniert und eine Tribünenerhöhung bzw. Überdachung vorgenommen (beides nur am Block K). So könnte nach Abschluss der Arbeiten, Ende der Saison 2010/2011, die maximale Zuschauerkapazität wieder über 11.000 betragen.
(Quelle: wikipedia)


(Source: taken by David Herrmann)

Anreise

mit dem PKW:
Auf der A115 kommend Ausfahrt Potsdam-Babelsberg runter auf der Nurthestr. Richtung Potsdam. Dann nach dem Überqueren der Bahngleise rechts auf die Alt Nowawes. Stadion ist dann nach der Grenzstr. auf der rechten Seite. Da ist auch der Gästeblockeingang (Block D).

mit dem Zug: Mit der S1 von Potsdam oder von Berlin kommend an der Haltestelle Babelsberg aussteigen. Dann den Bus 694 Richtung S Griebnitzsee Süd nehmen. Haltestelle Semmelweissstr. aussteigen.
Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten;
an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.

Jean-Jaques Rousseau

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Wupper Schalker« (4. Juli 2010, 18:52)


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